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Nadine Tauchner, Studentin der Publizistik und Kommunikationswissenschaft bittet Sie um Ihre Mitarbeit.
http://www.voycer.de/umfrage.html?sid=13159
"Dieser Fragebogen ist Teil der Magisterarbeit „Virtuelle Gedenkräume“ von Nadine Tauchner, Studentin der Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Der Fokus der Untersuchung liegt auf einer Inhaltsanalyse 9 ausgewählter Webseiten österreichischer Gedenkstätten und einer Befragung ihrer Nutzer. Das Ausfüllen des Fragebogens wird höchstens 10 Minuten Ihrer Zeit beanspruchen und die Fragen werden sich in erster Linie auf die von Ihnen genutzte Webseite einer österreichischen Gedenkstätte beziehen. Die Befragung ist anonym und alle Angaben werden streng vertraulich behandelt."
Die Einladung zum Download als PDF Tagung Samstag, 26. März 2011 13:00 - 18:00 Uhr Oberwart, Rathaussaal
„Ist uns alles recht?“ – „Rechte“ als Gefahr für die europäische Demokratie
In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft.
In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer Propaganda
Erfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation.
Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation.
In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen.
In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge Bildungsbürgerinnen und
-bürger. Der Wunsch nach dem „starken Mann“ wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie.
Bei dieser Tagung geht es um Analyse der rechten Bewegung und mögliche Gegenstrategien.
In Europa erobert eine neue Generation von Rechtsradikalen die öffentlichen Räume und die Parlamente. Sie schüren ein Klima des Hasses und gefährden damit die Stabilität der europäischen Staatengemeinschaft. In den neuen Mitgliedsstaaten der EU sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Bewegungen entstanden. Sie wenden sich vor allem an Jugendliche und haben mit ihrer Propaganda Erfolg. Viele junge Ungarn, Tschechen, Rumänen oder Bulgaren sind 20 Jahre nach der Wende von Marktwirtschaft und Demokratie enttäuscht. Sie suchen nach ideologischem Halt und neuen Werten, aber auch nach Mitteln der Provokation. Rechtsextreme Bewegungen bieten jungen Menschen scheinbare, einfache und klare Antworten: Heimat und Vaterland als Ideologie, Roma, Juden und/oder Ausländer als Feindbilder, Nazi-Symbole als Provokation.In Ungarn aber sprechen sie damit die Mitte der Gesellschaft an. In den westlichen Staaten der EU ist es derzeit noch eine Minderheit. Aber die Wahlen der letzten Jahre zeigen auch hier eine immer mehr ansteigende Hinwendung zu rechten Bewegungen.In ganz Europa wächst der Wunsch nach autoritären Strukturen. Die alt-neuen Rechtsextremisten haben auch neue Formen, die besonders in der Jugendkultur präsent sind. Sie erreichen nicht nur sozial schlechter gestellte junge Menschen, sondern auch junge Bildungsbürgerinnen und -bürger. Der Wunsch nach dem „starken Mann“ wird größer, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, durch ganz Europa und bedroht unsere Demokratie.
Bernhard Odehnal (Mitteleuropa-Korrespondent des Schweizer „Tagesanzeiger“) Von «Mistkäfern» und «Nestbeschmutzern»: Wie rechtsextreme Hasspropaganda in die Mitte der ungarischen Gesellschaft wandert
Reinhold Gärtner (a.Univ.Prof. am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck) Rechtspopulismus und rechte Jugendliche
Willi Merny (Leiter des Referats für Kampagnen im ÖGB, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich) Die modernen Rechtsextremisten und ihre Symbole, Codes und Organisationen
16:00 Uhr Abschlussdiskussion
Moderation: Walter Reiss
Gedenkfeier Sonntag, 27. März 2011 14:00 Uhr Rechnitz, Kreuzstadl
Gedenken für die Opfer beim Südostwallbau
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Superintendent Mag. Manfred Koch (Vertreter der evangelischen Kirche)
Altbischof Dr. Paul Iby (Vertreter der katholischen Kirche)
Oberkantor Shmuel Barzilai
Mag. Raimund Fastenbauer (Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien)
VertreterInnen der Israelitischen Kultusgemeinden Graz und Zalaegerszeg
Hauptrednerin: Mag. Hannah M. Lessing (Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus)
Film - Lesung - Diskussion Flucht und Rückkehr von Kemal Mahmutefendic Sa. 26. März 2011, 19:00 Uhr Offenes Haus Oberwart Lisztgasse 12, Oberwart
Kemal Mahmutefendic wurde 1942 in Sarajewo geboren und kam 1992 bei Kriegsbeginn als Flüchtling nach Österreich ins Burgenland. Er lebte bis 1997 in Österreich und schrieb hier u.a. das Buch "Die Tränen meines Volkes". Obwohl er über einen an Grausamkeiten und Absurditäten kaum noch überbietbaren Krieg im Europa des ausgehenden Zwanzigsten Jahrhunderts schrieb, ist er kein üblicher Kriegsberichterstatter. Er ist Poet und Märchenerzähler. Im Buch "Verschlossener Wald" schrieb er Gedichte und Kurzprosa über die Begegnung mit dem Fremden und den Menschen in dieser Fremde. "Tanz im Spinnennetz" - Filmausschnitte aus der Inszenierung von Peter Wagner (1993) Lesung mit den SchaupielerInnen der Originalfassung: Daniela Graf, Josko Vlasich und Georg Kusztrich. Gespräch mit Kemal Mahmutefendic über die Situation in Bosnien seit seiner Rückkehr bis heute. Kooperation mit dem Offenen Haus Oberwart und der edition lex liszt 12 Gefördert von KulturKontakt Austria
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