INFORMATIONEN und ERLAGSCHEINE
Mahnmal Kreuzstadl:
RE.F.U.G.I.U.S,
A-7400 Oberwart
Raingasse 9b
tel: 0 664/ 91 94 904
fax: 0 33 52/ 34 685
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Symposien
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2008 näherungen - beschreibung des unbeschreibbaren
Samstag, 29. März 2008
Tagung
10:00 - 18:00 Uhr
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Begrüßung
Paul Gulda, RE.F.U.G.I.U.S.
Über Erinnerungsformen des Holocaust nachzudenken hat Konjunktur. Die Frage, welche Darstellungsweisen angemessen sind, soll Thema unserer Tagung sein.
Bilder faszinieren, Bilder erschrecken, Bilder üben Macht aus. Geschichtsbilder sind nicht Illustrationen der Geschichte, mit Bildern wird Geschichte "gemacht" wird Geschichte erzählt, wird Geschichte gelernt. Geschichtsbilder sollen fesseln, aber nicht blenden. Wie entstehen Bilder in den Köpfen, wie werden sie zu einem kollektiven Geschichtsbild? Von wem werden Geschichtsbilder produziert? - Immer weniger von der Wissenschaft, den HistorikerInnen.
Die Spielregeln, nach denen Geschichte aufbereitet wird, sind alle paar Jahre neu auszuhandeln. Für den Umgang mit der Erinnerung an Nationalsozialismus und Holocaust gibt es kein Patentrezept, schon gar nicht für den künstlerischen. Die Form muss immer wieder neu diskutiert werden: anhand von Beispielen aus Kunst und Vermittlungsarbeit, aus Film, Literatur, Musik, anhand aktueller Beispiele aus Österreich.
Das Schwierigste im Thematisieren des Holocaust ist die Würde der Opfer zu wahren und gleichzeitig den Rezeptionsbedürfnissen der 2. und 3. Generation entgegen zu kommen bzw. diese zu wecken.
Die Tagung soll Raum geben für Ideen, Konzepte, Diskussionen und Anregungen aus verschiedenen Sparten der Kunst und der Wissenschaft und für die Diskussion zwischen ProduzentInnen und RezipientInnen.
Clemens Berger, Schriftsteller/ Wien, Südburgenlandt
wer zeugt für den zeugen? (paul celan)
Info (pdf)
Wolfgang R. Kubizek, Komponist/ Wien
www.kubizek.at
Eva Brunner-Szabo, Medienkünstlerin/ Wien, Oberwart Der Anfang findet am Ende statt
http://www.memoryprojects.at
Jo Schmeiser, Klub Zwei - Künstlerinnenkollektiv/ Wien
Die Rückseite der Bilder
www.klubzwei.at
Karl Schuber, Fotograf/ Ried in der Riedmark:
Fotografien und Zeitgeschichte
user.eduhi.at/karlschuberfoto
Moderation: Walter Reiss
Samstag, 29. März 2008, 19:30 Uhr
Oberwart
Buchpräsentation
Rathaussaal, Hauptplatz 9, Oberwart
Lutz Popper
'Herzallerliebstes, Innigstgeliebter - Briefe aus einer versinkenden Welt'. edition lex liszt 12
"… mit einem geträumten Visum wird man mich schwerlich nach Amerika einreisen lassen…" schreibt der wiener Arzt Ludwig Popper im Jahr 1939 in einem Brief an seine Frau in Wien.
Sonntag 30. März 2008, 14:00 Uhr
Rechnitz
Gedenken
Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus
Mahnmal Kreuzstadl - Rechnitz
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Vertreter der katholischen Kirche Fabian N. Mmagu
Vertreter der evangelischen Kirche Superintendent Manfred Koch und
Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Zalaegerszeg
Oberkantor Shmuel Barzilai
Musik: Aliosha Biz
Hauptredner: Hans Rauscher
Sonntag, 30. März 2008, 16:00 Uhr
Rechnitz, Gasthof Cserer, Schlossberggasse 1
Buchpräsentation
"... eine Zeit zum Steine sammeln" (Kohelet 3.5)
".. ideje van a kövek összegyujtésének" (Prédikátor 3.5)
Jüdische Erinnerungszeichen in der West-Pannonischen EuRegion
Zsidó emlékhelyek a nyugat-pannon EuRégióban
Tamás Koloszár: Komitat Győr-Moson-Sopron
Edit Balázs: Komitat Vas
Lajos Szarka: Komitat Zala
Eva Schwarzmayer/ Herbert Brettl/ Wolfgang R. Kubizek: Burgenland
Herausgeber: Magyar-Izraeli Baráti Társaság, Szombathely
Partner im Projekt: RE.F.U.G.I.U.S.
Unterstützt von AUSZTRIA-MAGYARORSZÁG INTERREG IIIA Közösségi Kezdeményezési Programok
ÖSTERREICH-UNGARN INTERREG IIIA Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Redaktion: László Kovács, Druckerei: DELA Kft. Debrecen
Ausführliche Informationen rund um die Geschehnisse beim Kreuzstadl erhalten sie auf www.kreuzstadl.net
Information und Anmeldung (Tagung):
info@refugius.at
Maga. Eva Schwarzmayer +43 33 52/ 34 525-22
Drin. Christine Teuschler +43 26 82/ 61 363-15
RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative und
Stiftung
Hauptplatz 3-5, 7400 Oberwart
info@refugius.at
www.refugius.at
RE.F.U.G.I.U.S. Spendenkonto:
BA-CA 12000, Ktnr: 0185 39791 00
Mitgliedbeitrag: € 20,-
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nationalsozialismus und holocaust/
erinnern/ perspektiven österreichischer autorInnen
Samstag, 24. März 2007
Tagung
11:00 - 18:00 Uhr
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Begrüßung
Paul Gulda, RE.F.U.G.I.U.S.
Gerhard Pongracz, Bürgermeister von Oberwart
Eine neue, zumeist nach 1945 geborene, AutorInnengeneration, schreibt über
Krieg, Nationalsozialismus und Holocaust. Ihre literarischen Arbeiten
aktualisieren die Erinnerung immer wieder - die Geschichte wird
fortgeschrieben. "Wir sind geboren, uns zu erinnern. Nicht vergessen,
sondern erinnern ist unsere Aufgabe` (Böll). "Die Vergangenheit bleibt
allgegenwärtig. Über sie kann ich schreiben, selbst wenn ich meine
literarischen Geschichten im Heute ansetze, denn alle um mich sprechen von
der Shoah." (Rabinovici)
Literatur begnügt sich nicht damit, darzustellen, wie und was gewesen ist!
Weil sie die Vergangenheit nicht verstellt und die Vergangenheit durch die
Geschichte nicht beschönigt? Weil sie oft von Auslassungen geprägt ist und
dadurch deutlicher macht, was sich ereignete? Was bewegt AutorInnen, was
wollen sie bewegen? Diese u.a. Fragestellungen werden mit AutorInnen der
Gegenwart und Literaturwissenschaftern beleuchtet und diskutiert.
Robert Menasse, Schriftsteller
Einführende Worte
Klaus Amann, Literaturwissenschafter
Heimrad Bäckers Nachschrift
Elisabeth Reichart, Schriftstellerin
Alle Sätze in dieses Gestern können nur Brücken zu Inseln sein...
Vladimir Vertlib, Schriftsteller
Was ist der Weg?
Maja Haderlap, Dramaturgin und Lyrikerin
Über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit des Erinnerns
Moderation
Walter Reiss
Eine Veranstaltung von RE.F.U.G.I.U.S. in Zusammenarbeit mit den Burgenländischen Volkshochschulen, K.B.K. - Kultur.Bildung.Kunst und dem Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden, mit Unterstützung der Stadtgemeinde Oberwart.
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und dem Land Burgenland.
Sonntag 25. März 2007, 14:00 Uhr
Gedenken
Gedenkfeier
für alle Opfer des Südostwallbaus
Rechnitz Kreuzstadl
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchen
Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Zalaegerszeg
Hauptredner: Robert Menasse
Oberkantor Shmuel Barzilai
Musik: Aljosha Biz
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2006 Schuld ohne Sühne
Samstag, 25. März 2006
Tagung
11:00 - 17:00 Uhr
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Bei den 60-Jahr-Republik-Feiern im 'Gedankenjahr' 2005 war die einstige Begeisterung der ÖsterreicherInnen für die Nazis kaum Inhalt von öffentlichen Reden. Gleichzeitig sprachen aber Politiker wie Gudenus oder Kampl das aus, was immer noch viele ÖsterreicherInnen latent empfinden.
Die offene Leugnung von NS-Verbrechen, aber vor allem ihre Relativierung geht über rechte, neonazistische Zirkel hinaus. Was in anderen europäischen Staaten ein schrecklicher Tabubruch wäre, scheint in Österreich kaum zu überraschen.
Es wird versucht aufzurechnen was nicht aufzurechnen ist. Es scheint immer wieder zu gelingen, die TäterInnen aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein verschwinden zu lassen und die auf Relativierung und Entlastung zielenden Bedürfnisse zu bedienen.
Was sind die historischen und aktuellen Hintergründe für die Opfer-Täter-Umkehr und die wieder vermehrt auftretenden Relativierungen der NS-Verbrechen bis hin zu einem Revisionismus?
Während Deutschland sich mit der Rolle des Täterstaates und der Tätergesellschaft auseinander setzen musste, zog sich Österreich auf die Rolle des 'ersten Opfers Hitlerdeutschlands' zurück. Erst ab Mitte der 1980er Jahre war der Opfer-Mythos nicht länger aufrecht zu erhalten. 'Formen der Abwehr von Schuld und Erinnerung' wurden notwendig. (Zitat: Heribert Schiedel, Formen des Vergessens) Man sucht nach einer positiven Identität, nach Normalität und nach einem positiven Sinn der Geschichte und der (neuerlichen) Abwehr des Eingeständnisses der Täterschaft Österreichs.
Es ist nicht die Geschichtswissenschaft, es ist 'die Politik', die uns sagt, was wir vergessen und was wir erinnern sollen. Die Politik behält sich vor, die geschichtlichen Ereignisse selektiv zu betrachten und für das Wahlvolk eine der möglichen Versionen‚ als 'unsere Vergangenheit' öffentlich zu präsentieren. Diese Vergangenheit muss eine möglichst mehrheitsfähige und deshalb annehmbare und somit 'angenehme' sein, muss ein Wir-Gefühl erzeugen, das Identität schaffen kann.
Dr. Peter Stöger (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck):
Erinnerungskultur - der Schatten und die Ausleuchtung
Dr. Heribert Schiedel (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien): Prekäre Erinnerung. Österreich nach dem 'Gedankenjahr'
Dr. Mag. Heinz P. Wassermann (FH-Joanneum, Graz): So viel(e) Erinner-ung(en) - Bemerkungen zur (veröffent-lichten) Gedenkkultur
16:00 Uhr
Diskussion mit den Referenten
Moderation: Walter Reiss
Sonntag, 26. März 2006, 14:00 Uhr
Gedenken
Mahnmal Kreuzstadl
Rechnitz
Gedenkfeier
für alle Opfer des Südostwallbaus
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Superintendent Mag. Manfred Koch
Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinden Wien, Graz und Zalaegerszeg
Oberkantor Shmuel Barzilai
Hauptredner: Hofrat Hans Marsalek (Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen)
In Kooperation mit:
Burgenländische Volkshochschulen
K.B.K - Kultur.Bildung.Kunst
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
Unterstützt durch:
Stadtgemeinde Oberwart
Mauthausen Komitee Österreich
Gefördert von:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Land Burgenland
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2005 Politik mit dem Gedenken
Samstag, 19. März 2005, 10:00 - 18:00 Uhr
Tagung
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Das Jahr 2005 als Gedenkjahr "60 Jahre Kriegsende und Sieg über den Nationalsozialismus" geben Europa Anlass, wieder bzw. verstärkt in die Geschichte zurückzublicken sowie die Frage nach der Verantwortung für das Erinnern und Gedenken zu stellen?
Erinnern und Gedenken lassen sich nicht von einer gesellschaftlichen, kulturellen, politischen Gedächtnisbildung abkoppeln. Erinnerung wird zunehmend zum Bestandteil der Politik vieler Regierungen. Welche Bedeutung hat dies für kritisches Geschichtsbewusstsein, und inwieweit kann die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus der moralischen und historischen Wahrheit entsprechen, wenn sie von staatlichen Interessen geleitet wird?
Seit 1945 war das Geschichtsbild in praktisch allen Ländern des nationalsozialistischen Einflussbereiches "von einer partiellen Amnesie geprägt, die alles ausblendete, was der Vorstellung als Opfer grausamer Unterdrückung durch die NS-Machthaber oder als Kollektiv heroischer Widerstandskämpfer widersprach." (Heidemarie Uhl)
Erst in den 1980er Jahren rückte in vielen Ländern die Frage nach der Involvierung der eigenen Gesellschaft in den NS-Herrschaftsapparat und nach der Beteiligung an der NS-Vernichtungspolitik ins Zentrum geschichtspolitischer Diskussionen - und damit nicht nur die Vergangenheit selbst, sondern auch die ethisch-moralischen Grundlagen gegenwärtigen politischen Handelns.
Bei dieser Tagung sollen die nationalen Bedingungen für die Akzeptanz bzw. Abwehr von Erinnern und Gedenken beispielhaft in europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Polen, Slowenien, Italien) sowie die Handlungsoptionen der Politik betrachtet und diskutiert werden.
Bezogen auf die politische Praxis ist zu fragen: Wer sind die politischen Akteure, welche Netzwerke und welche gesellschaftspolitischen Kulissen fördern oder verhindern Erinnerung. Wer trägt zu Verfestigung und gesellschaftlicher Akzeptanz bei? Sind es die Medien, die Kirchen, Universitäten und die Mainstream-Politik oder Teile der Zivilgesellschaft oder alle gemeinsam?
Wo liegen Handlungsoptionen im Spektrum (partei)politischer und menschenrechtspolitischer Praxis sowie präventiv-aufklärerischer Arbeit? Inwieweit sind politische Institutionen geeignet und in der Lage, mit ihrem Instrumentarium die Bildung allgemeingültiger moralischer Maßstäbe voranzutreiben?
SLOWENIEN: Dr. Boris Jesih (Institut für Nationalitätenfragen/Ljubljana): "Erinnerungspolitik in Slowenien im Spiegel der politischen Veränderungen."
ITALIEN: Marija Juric Pahor (Institut für Nationalitätenfragen/Ljubljana): "Erinnerungspolitik in Italien im Generationenwechsel."
POLEN: Tomasz Kranz (Forschungsstelle KZ Gedenkstätte Majdanek): "Zwischen Gedenken und Nichtgedenken. Zum Stellenwert des Zweiten Weltkrieges im kollektiven Gedächtnis der Polen."
DEUTSCHLAND: Thomas Lutz (StiftungTopografie des Terrors/ Berlin): "Gedenkstätten für NS-Opfer in Deutschland - Professionalisierung und politischer Nutzen".
ÖSTERREICH: Alexander Pollak (Universität Wien): "Opferstaat und Tätergesellschaft. Das Jubiläumsjahr als Schaubild des Umgangs mit der NS-Vergangenheit in Österreich".
17:00 Uhr
Diskussion mit den ReferentInnen
Moderation: Walter Reiss
Samstag, 19. März 2005
Totschweigen
Film und Diskussion mit dem Regisseur Eduard Erne
19:30 Uhr
Hotel zur Pinka
Grazerstraße 71, Oberwart
Totschweigen. Ein Film von Margareta Heinrich und Eduard Erne. 1994, 88 Min.
Vor 60 Jahren, am 24. März 1945, zehn Tage bevor die Rote Armee Rechnitz erreichte, wurden 180 jüdische Zwangsarbeiter nachts erschossen und in einem Massengrab verscharrt. Trotz zahlreicher Grabungen konnten die Opfer bis heute nicht gefunden werden.
Der Film erzählt vom Umgang mit der Vergangenheit, vom Verdrängen und Vergessen, aber auch von der Erinnerung, die lebendig bleibt.
Diskussion mit dem Regisseur Eduard Erne.
Sonntag 20. März 2005, 14:00 Uhr
Gedenken
Gedenkfeier
für alle Opfer des Südostwallbaus
Rechnitz Kreuzstadl
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Superintendent Mag. Manfred Koch
Bischof Dr. Paul Iby
Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinden Wien und Zalaegerszeg
Hauptredner: Ferenc Köszeg (Helsinki Komitee, Budapest)
16:00 Uhr
Vortrag
Gasthof Cserer, Rechnitz
Vilmos Vaszonyi (Kunsthistoriker/ Paris): Der westpannonische Kulturraum - Jüdische Beiträge zur lokalen Kultur: Vom Dichter Franz (Ferenc) Faludi bis zum Nobelpreisträger für Medizin Robert Barany.
Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und
Gedenkinitiative und Stiftung
Hauptplatz 3-5, 7400 Oberwart
e-mail: info@refugius.at
www.refugius.at
in Kooperation mit
Burgenländische Volkshochschulen
K.B.K - Kultur.Bildung.Kunst
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
unterstützt von
Stadtgemeinde Oberwart
Mauthausen Komitee Österreich
Gefördert von
Österreichische Gesellschaft für Politische
Bildung, Land Burgenland
Donnerstag, 17. März 2005, 19:30 Uhr
Konzert und Lesung
Haydn-Konservatorium
Glorietteallee 2, Eisenstadt
Freitag, 18. März 2005
19:30 Uhr
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Paul Gulda & Michael Dangl
Joseph Roth - Über Fremde
Reisevariationen aus den feuilletonistischen Arbeiten
Der große Romancier Joseph Roth (1894-1939) schrieb seine ganze Laufbahn hindurch auch für rund 30 Zeitungen in ganz Europa.
Mehr noch als seine berühmten Romane zeigen diese journalistischen Arbeiten (in Wien, Paris, Berlin, Frankfurt, Prag, Budapest und Leipzig erschienen) den Rast- und Heimatlosen, den kosmopolitischen Europäer, den Patrioten des Hotels; scharf beobachtend, zärtlich und anklagend, humorvoll und melancholisch.
Paul Gulda spielt (an Lebenszeit und Lebensraum des Dichters anknüpfend) Werke von Frédéric Chopin, Franz Schubert, Josef Koffler, Alexander v. Zemlinsky und Arnold Schönberg.
Benefizkonzert zur Unterstützung von Flüchtlingsarbeit im Burgenland.
In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Oberwart
In Kooperation mit dem Haydnkonservatorium Eisenstadt und der Stadtgemeinde Oberwart
Eintritt: Freie Spende für Flüchtlingsarbeit im Burgenland
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2004 was gestern sein
wird. Wege zum Erinnern
"Es geht allemal bloß um die Gegenwart. Was erörtert, aufgedeckt und
verhandelt wird, bestimmen allein die aktuellen Machtverhältnisse, nie die
früheren." (Doron Rabinovici)
Samstag, 20. März 2004, 13:00 - 18:00 Uhr
Tagung
Rathaussaal Hauptplatz
9, Oberwart
Die Idee und der Gedanke eines gemeinsamen Europa hatte schon vor dem 20.
Jahrhundert eine lange Geschichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus und
des Zweiten Weltkrieges erhielt das Projekt Europa in den Widerstandsbewegungen
verschiedener Länder neue Konturen. Getragen vom Impuls des "Nie wieder!" kam es
nach Kriegsende zum Aufbruch in die Europäische Gemeinschaft. Doch dieses Europa
wurde im Kontext des Kalten Krieges aufgebaut. Erst mit dem Fall des Eisernen
Vorhanges und der Berliner Mauer erhielt der Integrationsprozess eine neue
Dimension, in der auch der Gedanke eines friedlich vereinten Europa seinen
zentralen Platz zu bekommen scheint.
Aber welche Kraft hat das "Niemals wieder!" von damals für das Heute,
kurz vor der Aufnahme der osteuropäischen Staaten in die Europäische
Gemeinschaft? Haben der Holocaust und die Erfahrungen der Jahre des
Nationalsozialismus noch jene Wirkungen auf die "alten" und "neuen"
europäischen Gesellschaften wie kurz nach Kriegsende?
Wird man von einem gesamteuropäischen Gedächtnisraum sprechen können, von einer europäischen
Wertegemeinschaft, die sich der nationalsozialistischen Opfer annimmt, aber sich
auch mit den gegenwärtigen Erscheinungen des (neuen) Antisemitismus bis hin zum
Wiederaufleben von Feindbildern und kollektiven Stereotypi-sierungen
auseinandersetzt?
Inwieweit sind die einzelnen Gesellschaften in diesem erweiterten Europa,
aber auch der/die Einzelne als Teil dieser Gesellschaften, bereit, sich diesen
Fragen zu stellen? Wer trägt die Verantwortung für das Erinnern und
Gedenken?
Bei dieser Tagung soll Vorträgen und Gesprächen über den Umgang mit der
NS-Vergangenheit sowie der österreichischen und ungarischen Erinnerungskultur
und Gedächtnispolitik Raum gegeben werden. Die kritische
Auseinandersetzung mit Erinnern und Gedenken am Beispiel Österreich und Ungarn
soll stattfinden, ein Blick über nationale Erinnerungsdiskurse hinaus auf
transnationales Gedenken gewährt werden.
Karl Stuhlpfarrer (Institut für Geschichte/ Abt. für Zeitgeschichte,
Universität Klagenfurt)
Szabolcs Szita (Holocaust Dokumentations-zentrum,
Budapest)
Heidemarie Uhl (Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Wien)
Moderation: Walter Reiss
So. 21. März 2004
Gedenken
14.00 Uhr Gedenkfeier für alle Opfer des
Südostwallbaus Rechnitz Kreuzstadl
mit Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S.)
Superintendent Mag. Manfred Koch
Pfarrer Mag. Martin Korpitsch
Oberkantor Shmuel Barzilai
Chor des Zweisprachigen Gymnasiums Oberwart
Hauptredner: Marko Feingold (IKG Salzburg)
Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und
Gedenkinitiative und Stiftung Hauptplatz 3-5, 7400 Oberwart
e-mail: info@refugius.at, www.refugius.at
in Kooperation mit
Burgenländische Volkshochschulen
K.B.K Kultur.Bildung.Kunst
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
Unterstützt von
Stadtgemeinde Oberwart
Mauthausen Komitee Österreich
Gefördert von
Österreichische Gesellschaft für Politische
Bildung, Land Burgenland
Freitag, 26. März 2004, 19:30 Uhr
Konzert
Rathaussaal
Hauptplatz 9, Oberwart
Paul Gulda und Impression 3
Benefizkonzert zur Unterstützung von Flüchtlingsarbeit im Burgenland
in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Oberwart
mit Unterstützung der Stadtgemeinde Oberwart
Paul Gulda (Klavier)
Anna Kandinskaja (Violine)
Milan Radic (Viola)
Hagen Wappler (Violoncello)
Programm:
Carl Goldmark: Romanze op. 51 für Violine und Klavier
Carl Goldmark: Ballade für Violine und Klavier
Gideon Klein: Streichtrio
Robert Schumann: Klavierquartett op. 47
Eintritt: Freie Spende
Die Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative (RE.F.U.G.I.U.S) gegründet auf Anregung und unter wesentlicher Beteiligung des Pianisten Paul Gulda, stellt sich zur Aufgabe, den Kreuzstadl in Rechnitz, in dessen Nähe am 24. März 1945 etwa 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter ermordet und verscharrt wurden, als Gedenkort für alle Opfer beim Südostwallbau zu erhalten und die Bedeutung des Erinnerns an die Vergangenheit für die Gegenwart bewusst zu machen. Das Erinnern und Gedenken an die Opfer des Holocaust soll dazu bewegen, auf das Leiden und die Verfolgung von Menschen in unserer Zeit zu reagieren.
Gemeinsam mit der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Oberwart und Superintendent Mag. Manfred Koch veranstaltet RE.F.U.G.I.U.S. dieses Benefizkonzert. Unterstützt wird diese Veranstaltung von der Stadtgemeinde Oberwart.
Mit Ihrer Spende helfen Sie Flüchtlingen, die von der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Oberwart betreut und unterstützt werden.
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2003
Die Zukunft des Erinnerns
Wie kann künftige Erinnerungs- und Gedenkkultur aussehen? Welche Herausforderungen im Umgang mit dem Holocaust und der Vermittlung an nachfolgende Generationen ergeben sich, wenn Zeitzeugen nicht mehr zur Verfügung stehen? Diesen Fragen soll mit einer Reihe von Veranstaltungen und unterschiedlichen Methoden nachgegangen werden.
Ausstellung
A Letter to Debbie
Fr. 7.03.2003, 19:00 Uhr
Oberwart - OHO/ Lisztgasse 12
Dauer: Fr. 7.03. - So. 23.03.2003
Eröffnung der Ausstellung: Doron Rabinovici (Schriftsteller und Historiker, Wien)
Über die Ausstellung spricht: Univ.Prof. Dr. Jörg Wollenberg (Erzeihungswissenschafter und Historiker, Bremen)
Ende April 1945 hatten Truppen der 7. US-Armee die Häftlinge der elf Kauferinger Außenlager (Deutschland) befreit. Nicht einmal die Hälfte der 17.600 überlebenden jüdischen KZ-Häftlinge waren zum Zeitpunkt ihrer Befreiung noch arbeitsfähig. In knapp einem Jahr waren 14.500 KZ-Häftlinge ums Leben gekommen. Leutnant Albert Gaynes schrieb am 30. April 1945 an seine Frau Debbie: "Ich hoffe, du wirst niemals das sehen, was ich sehen werde, bis ich sterbe." Dem Brief fügte er 13 Fotos bei.
50 Jahre später vereint die junge amerikanische Künstlerin Yardena Donig Youner Bilder und Briefseiten zu einem Gesamtkunstwerk. Sie rekonstruiert in der Ausstellung "A Letter to Debbie" den Blick eines amerikanischen Soldaten auf die Perversionen der nationalsozialistischen Verbrechen und ermöglicht eine einzigartige Begegnung mit der Vergangenheit. Der Text überlagert die wandtafelgroßen Fotos. Yardena wollte, "dass man nicht gleich die Bilder sieht. Zuerst liest man den Brief, und dann entdeckt man die Bilder im Hintergrund."
Für diese Ausstellung wird auch ein pädagogisches Konzept für Schulen erarbeitet und Ausstellungsführungen für SchülerInnen ab 10 angeboten.
Ausstellung
Zerstörte jüdische Gemeinden.
Eine Spurensicherung
Do. 13.03.2003, 19:00 Uhr
Oberwart - Rathaus
Dauer: Do. 13.03. - So. 23.03.2003
Ausstellungseröffnung: Bürgermeister Labg. Gerhard Pongratz.
Bereits vom März bis Juni 1993 veranstalteten die Burgenländischen Volkshochschulen eine Wanderausstellung mit Begleitprogramm unter dem Projekttitel "Zerstörte jüdische Gemeinden im Burgenland. Eine Spurensicherung".
10 Jahre danach wird die inhaltlich überarbeitete und neu gestaltete Ausstellung wieder präsentiert. Sie gibt Einblick in und Überblick über die Entwicklung der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Burgenland, über einzelne Aspekte des jüdischen Lebens, über die heute noch sichtbaren Spuren der jüdischen Kultur und des jüdischen Lebens.
Eröffnungsvortrag
zur Ausstellung Zerstörte jüdische Gemeinden
Vertreibung/ Leben im Exil
Dr. Ludwig Popper
Do. 13.03.2003, 19:00 Uhr
Oberwart - Rathaussaal
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Zerstörte jüdische Gemeinden. Eine Spurensicherung" erzählt der seit vielen Jahren in Oberwart lebende Arzt Dr. Ludwig Popper über die Vertreibung seiner Familie und das Leben im Exil. Popper musste 1938 mit seiner Familie Österreich verlassen und fand Zuflucht in Bolivien. Nach dem Krieg kehrte die Familie zurück nach Wien.
Konzert
Paul Gulda und Freunde
Sa. 15.03.2003, 19:00 Uhr
Oberwart - Zentralmusikschule
Symposium 2003
weiter denken - Die Zukunft des Erinnerns
Sa. 22.03.2003, 9:00 - 19:30 Uhr
Oberwart - Rathaussaal
Erinnern und Vergessen waren im 20. Jahrhundert von zentraler Bedeutung. Nun wird es wichtig zu fragen, inwiefern sie auch für das neu angebrochene Jahrhundert relevant sind. Ist der Jahrtausendwechsel die Befreiung von der Erinnerung, von der "Last der Vergangenheit", eine "neue Zeit" für den Umgang mit Erinnern und Vergessen - mit einer radikalen Zuwendung zum Zukünftigen? Oder liegt die Chance für die Zukunft in einer kritischen, aufklärerischen Erinnerungskultur, um den Frieden und die Freiheit im zukünftigen Europa zu sichern? Diesen Fragen nach der Zukunft der Erinnerung soll bei diesem Symposium nachgegangen werden.
SchülerInnen der HBLA für Projektmanagement und Präsentation in Oberwart und des Gymnasiums Oberpullendorf, beschäftigen sich im heurigen Schuljahr auf Initiative von RE.F.U.G.I.U.S. mit dem Thema "Die Zukunft des Erinnerns". Beim Symposium werden sie ihren Zugang zum Thema, ihre Gedanken, Erfahrungen und ihre Projekte, die sie erarbeitet haben, präsentieren. KünstlerInnen aus den verschiedenen Bereichen der Kunst (Architektur, Literatur, Musik, Darstellende Kunst) werden ebenso über ihre Erfahrungen und Zugänge zum Thema referieren und ihre Arbeit vorstellen:
Bogdan Bogdanovic (Architekt - Belgrad/Wien)
Karl Prantl (Bildhauer - Pöttsching)
Yardena Doner Youner (Bildende Künstlerin - USA)
Vladimir Vertlib (Schriftsteller - Salzburg)
Renald Deppe (Musiker - Wien)
Abschließend werden die KünslerInnen mit dem Erziehungswissenschafter und Historiker Univ.Prof. Dr. Jörg Wollenberg (Bremen) über die Zukunft des Erinnerns, nämlich dann, wenn es bald keine Zeitzeugen (Überlebende des Holocaust) mehr gibt, diskutieren.
Gedenken
für alle Opfer beim Südostwallbau
So. 23.03.2003, 14:00 Uhr
Rechnitz - Mahnmal Kreuzstadl
In den letzten Kriegsmonaten 1945 forderte der Bau des so genannten Südostwalles diesseits und jenseits der burgenländischen Grenze zahlreiche Opfer. Im März 1945 wurden in der Nähe des Kreuzstadls in Rechnitz rund 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter von den Nazis ermordet. Da bis zum heutigen Tag das tatsächliche Massengrab in Rechnitz nicht gefunden wurde, gewinnt das Mahnmal Kreuzstadl anstelle eines Grabmales an zusätzlicher Bedeutung - nämlich als Ort des Gedenkens, als „Mahnmal für alle Opfer beim Südostwallbau“.
Die REchnitzer Flüchtlings- Und GedenkInitiative (RE.F.U.G.I.U.S) setzt sich seit 1991 dafür ein, dass der Kreuzstadl als Mahnmal für die ungarisch-jüdischen Opfer erhalten bleibt. Seit 1995 findet jährlich in den letzten Märztagen eine Gedenkfeier statt. 1997 wird in der Einladung zum erstenmal darauf hingewiesen, dass der Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden sowie der Verein RE.F.U.G.I.U.S eine Tradition des jährlichen Gedenkens beim Kreuzstadl in Rechnitz für alle jüdischen Opfer beim Südostwallbau begründen wollen. In der Zwischenzeit ist diese Ruine für viele zu einem Symbol des Gedenkens geworden.
Wir meinen, dass das Gedenken, die Last der Erinnerung, nicht nur einer Gruppe von Menschen, nicht nur einem Ort allein aufgebürdet werden soll. Ohne von Schuld zu sprechen, so ist doch das kollektive Gedächtnis unseres ganzen Landes gefordert, um diese traumatischen Jahre der heimischen Geschichte zu verarbeiten.
Neben der am schwersten betroffenen Opfergruppe ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter soll ebenso der tausenden Zwangsarbeiter aus aller Herren Länder sowie auch der einheimischen Zwangsdienstverpflichteten gedacht werden. Es ist unsere Idealvorstellung, dass alle Gemeinden des Burgenlandes, aber auch der angrenzenden Bundesländer und des ungarischen Grenzgebietes, die unmittelbar oder indirekt - durch Schanzarbeiten, Arbeitslager, Einquartierungen, Gewalttaten, Morde, Todesmärsche - von den Geschehnissen betroffen waren, Anteil an dieser Gedenkstätte haben. Mittlerweile haben sich Privatpersonen sowie einige Burgenländische Gemeinden durch die Übernahme einer Baumpatenschaft mit der Idee dieses Mahnmales solidarisiert.
Beim Gedenken selbst bekommen vor allem Überlebende des Holocaust, KünstlerInnen sowie VertreterInnen der Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde die Möglichkeit, uns ihre Gedanken näher zu bringen. In diesem Jahr werden Bischof Dr. Paul Iby und Senior Pfarrer Mag. Manfred Koch, ein Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde sowie als Hauptredner wird heuer Bogdan Bogdanovic, Architekt, Autor und ehemaliger Bürgermeister von Belgrad, erwartet.
top
2002
Auschwitz ist eine Stadt in Polen
Stigmatisierte Orte - Lernorte für die Zukunft
Mauthausen, Auschwitz, Ravensbrück, Lodz, Lackenbach, Dachau, Theresienstadt, Buchenwald sind nicht nur Bezeichnungen für geografische Orte, sondern Symbole für die menschenverachtende Herrschaft der Nationalsozialisten. Diese Orte bieten aber auch ein breites Feld für Bewusstseinsbildung und Gedenkarbeit.
Ob und wie bisher Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte in Polen, Deutschland und Österreich stattgefunden hat, Modelle und Konzepte der Gedenkarbeit sowie die Frage des Verhaltens der offiziellen Politik dazu, sind Themen dieses Symposiums.
Ziel ist es, Erfahrungen aus anderen Ländern zu sammeln, die eigene Situation und Haltung zu reflektieren und Ansätze zu einem möglichen positiven Umgang mit der Geschichte in der eigenen Umgebung zu finden.
Samstag, 23. März 2002, 13.30 Uhr
Tagung
Rathaussaal
Hauptplatz 9, 1. Stock, Oberwart
Einleitendes Referat mit anschließender Diskussionsmöglichkeit
Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner
(Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Klagenfurt)
Orte mit historischer Belastung. Schwierigkeiten der Gedenkarbeit an „Tat-Orten“.
14.30 Uhr
Referate
Schwierigkeiten und Chancen sinnvoller Gedenkarbeit anhand der Beispiele Mauthausen (Österreich), Ahrensbök (Deutschland) und Auschwitz (Polen).
Univ.-Lektor Dr. Bertrand Perz
(Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien)
Univ.-Prof. Dr. Jörg Wollenberg
(Universität Bremen, Fachbereich für Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften)
Von Ahrensbök nach Auschwitz - Von Auschwitz nach Ahrensbök. Die Erinnerungsmale einer norddeutschen Kleinstadt.
Janek Parcer
(Internationale Jugendbegegnungsstätte Oswieçim/ Auschwitz)
Über die Schwierigkeit des Umgangs mit der Geschichte in Oswieçim.
16.00 Uhr
Diskussion mit den Referenten
18.00 Uhr
Impulsreferat und Podiumsdiskussion
Sinnvolle Erinnerungsarbeit kann nicht von Institutionen, Vereinen, einzelnen Personen oder Personengruppen allein geleistet werden. Auch die Politik ist gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Rahmenbedingungen und notwendige Strukturen sind zu schaffen, damit Gedenken als geistige Grundlage der zivilen Gesellschaft, als Rückgrat der Demokratie, verstanden wird.
Impulsreferat
Helmut Strobl
(ehemaliger Stadtrat für Kultur der Stadt Graz)
Der Neubau der Grazer Synagoge. Ein Akt der Wiedergutmachung, oder mehr?
Am Podium diskutieren
Mag. Franz Steindl (Landeshauptmannstellvertreter) (kurzfristig abgesagt)
Mag. Josko Vlasics (Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag)
Walter Hofstätter (Kulturreferent der Gemeinde Mauthausen)
politische VertreterInnen von betroffenen Gemeinden.
Moderation: Walter Reiss
Gedenken
Sonntag, 24. März 2002, 14.00 Uhr
Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus
Rechnitz Kreuzstadl
mit
Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S)
Diözesanbischof Dr. Paul Iby (kurzfristig abgesagt)
Pfarrer Mag. Manfred Koch
Oberkantor Shmuel Barzilai (kurzfristig abgesagt)
Chor des zweisprachigen Gymnasiums Oberwart
Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und
Gedenkinitiative und Stiftung,
Schlainingerstraße 4/1, 7400 Oberwart
e-mail: info@refugius.at
www.refugius.at
in Kooperation mit
Burgenländische Volkshochschulen
K.B.K.- Kultur.Bildung.Kunst.
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
unterstützt von
Stadtgemeinde Oberwart
Grüne Bildungswerkstatt Burgenland
gefördert von:
Land Burgenland
Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus
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2001
verschwiegene Familiengeschichte
Österreich ist ein Land von Großeltern und Eltern, die in irgendeiner Form am Nationalsozialismus beteiligt waren - die mitgejubelt, mitmarschiert, weggeschaut, manchmal Widerstand geleistet und in den meisten Fällen jahrzehntelang darüber geschwiegen haben. Das offizielle Geschichtsbild, Österreich als erstes Opfer des Nationalsozialismus, wurde gerne angenommen. Die Angehörigen der Kriegsgeneration versuchten die schreckliche Vergangenheit möglichst schnell vergessen zu machen.
Der Nationalsozialismus ist die Geschichte unserer Großeltern und Eltern, aber damit auch unsere eigene. Es geht darum, Fragen zu stellen und den Antworten auch zuzuhören. Denn durch Kenntnis der privaten Geschichte und durch Erfahren der Beweggründe für Handeln oder Nicht-Handeln können gegenseitiges Verständnis aufgebracht und somit Wege in eine Zukunft, in der Gespräche und Diskussionen möglich sind, gefunden werden.
Samstag, 24. März 2001, 14.00 Uhr
Tagung
Referate und Diskussion
Rathaussaal
Hauptplatz 9, 1. Stock, Oberwart
Univ.Ass. Dr. Margit Reiter
(Zeithistorikerin, Wien)
Vom Schweigen und Erzählen.
Innerfamiliäre Kommunikation über den Nationalsozialismus.
Mag. Gertraud Benke
(Sprachwissenschafterin, Wien)
Strategien der Unwissenheit. Der Umgang mit Kriegsverbrechen in Erzählungen von österreichischen Wehrmachtssoldaten.
Univ.Ass.Prof. Dr. Vladimir Wakounig
(Erziehungswissenschafter, Klagenfurt)
Brüche in Kärntner Familiengeschichten.
Über individuellen Umgang mit verschwiegener Familiengeschichte.
Univ.Prof. Dr. Karl Fallend
(Sozialpsychologe, Wien)
Unbewusste Zeitgeschichte.
Psychoanalytische Betrachtungen über die Kraft des (Ver-)Schweigens.
Diskussion
Von der Schwierigkeit und Notwendigkeit des Generationendialogs.
Moderation: Walter Reiss
18.00 Uhr
Buffet
VHS-Regionalstelle Süd
Hauptplatz 3-5, 1. Stock, Oberwart
Sonntag, 25. März 2001, 14.00 Uhr
Gedenken
Gedenkfeier für alle Opfer des Südostwallbaus
Rechnitz Kreuzstadl
mit
Judita Hruza (Zeitzeugin)
Ludwig Popper (RE.F.U.G.I.U.S)
Gerard Sonnenschein (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Graz)
Gertraud Knoll (Superintendentin)
Johannes Pratl (Dechant)
Oberkantor Shmuel Barzilai
Chor des Zweisprachigen Gymnasiums Oberwart
Bei dieser Gedenkfeier wurde die Erweiterung des bestehenden Mahnmal Kreuzstadl zu einem Mahnmal für alle Opfer des Südostwallbaus - sichtbar gemacht durch die Umfriedung des Areals mit jungen Ahornbäumen - präsentiert.
16.00 Uhr
Buchpräsentation
“Rechnitzer Geschichten”
von Eva Schwarzmayer
Gasthof Cserer, Rechnitz
Lesung aus
“Rechnitzer Geschichten”
Mit Johanna Tomek
Moderation: Dr. Ludwig Popper
In Interviews sprechen 16 Rechnitzerinnen und Rechnitzer über ihre Erinnerungen an den Nationalsozialismus, an die Kriegsjahre und die Zeit des Neubeginns. Erinnerungen werden wach, längst vergessen Geglaubtes wird durch das Gespräch wieder erinnert. Ist Rechnitz wirklich der Ort des Schweigens? Oder muss nur zugehört und hingehört werden?
Die “Rechnitzer Geschichten” erschienen bei edition lex liszt 12, Schlainingerstr. 4/1, 7400 Oberwart.
bestellen
Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S.
in Kooperation mit
Burgenländische Volkshochschulen
K.B.K.- Kultur.Bildung.Kunst.
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
gefördert von
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Nationalfond der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus
Mit herzlichem Dank an die Stadtgemeinde Oberwart für die Unterstützung
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2000
zweierlei gedenken
Samstag, 25. März 2000, 14.00 Uhr
Ausstellung
Stadtpark Oberwart
Wolfgang R. Kubizek,
Hans Wetzelsdorfer:
Eine vergleichende Fotodokumentation
Kriegerdenkmäler für die Gefallenen des 2. Weltkrieges und Denkmäler zur Erinnerung an die Opfer von Verfolgung und Widerstand des Nationalsozialismus im Burgenland.
Kriegerdenkmäler sind ein Ort der Trauer und des Gedenkens, der Versuch den Kriegsdienst in der deutschen Wehrmacht zu beurteilen. Gefallenendenkmäler zeigen die Vergangenheit des gemeinsamen Leidens, des Leidens der Soldaten und der Zivilbevölkerung. Die Denkmäler für die österreichischen Freiheitskämpfer und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung stehen für die politischen Konfliktlinien in der Vergangenheit.
Eröffnung:
Hans Anthofer und Stefan Billes
Die Ausstellung „zweierlei gedenken“ war im Stadtpark Oberwart vom 25. März bis 24. April 2000 zu besichtigen und wurde anschließend in Burgenländischen Schulen gezeigt.
15.00 Uhr
Referate und Diskussion
Rathaussaal
Hauptplatz 9, 1. Stock, Oberwart
Mag. Gerhard Baumgartner
(Historiker, Wien/ Großpetersdorf)
Jenseits von Gut und Böse.
Hysterische und neurotische Diskurse über den Holocaust.
Univ.Prof. Dr. Peter Gstettner
(Pädagoge und Erziehungswissenschafter, Klagenfurt)
Politik mit der Erinnerung.
Univ.Doz. Dr. Siegfried Mattl
(Historiker, Wien)
Schuld und Verzeihen.
Erinnerungsarbeit als aktives Vergessen (zu Paul Ricoeur).
Diskussion
Zur Erinnerungs- und Denkmalskultur in unserer Gesellschaft
Mag. Gerhard Baumgartner
Univ.Prof. Dr. Peter Gstettner
Univ.Doz. Dr. Siegfried Mattl
Univ.Doz. Dr. Ortolf Harl
(Stadtarchäologe, Wien)
Moderation: Walter Reiss
Die Denkmalskultur einer Gesellschaft ist ein Zeichen dafür, wie eine Gesellschaft ihre Vergangenheit interpretiert und deutet. Denkmäler sind Symbole der kollektiven Erinnerung und des kollektiven Gedenkens. Sie vermitteln nicht Wissen über unsere Vergangenheit, sondern unsere Einstellungen und Haltungen dazu. Damit sind sie wesentlich an der Entstehung eines gemeinsamen, identitätsstiftenden historischen Bewusstseins beteiligt.
Sonntag, 26. März 2000, 14.00 Uhr
Gedenken
Gedenkfeier für alle Opfer beim Südostwallbau
Kreuzstadl Rechnitz
mit
Mag. Sieglinde Pfänder (Evangelische Pfarre Rechnitz)
Dr. Paul Iby (Diözesanbischof)
Dr. Oscar Deutsch (Israelitischen Kultusgemeinde, Wien)
Ernö Lazarovics (Israelitischen Kultusgemeinde, Budapest)
Oberkantor Shmuel Barzilai
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1999
Gedenkwürdig.Südostwallbau und Formen des Gedenkens
Veranstalter:
RE.F.U.G.I.U.S - Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative und Stiftung
Lisztgasse 12, 7400 Oberwart
in Kooperation mit
Bundesverband Israelitischer Kultusgemeinden
Burgenländische Volkshochschulen
Offenes Haus Oberwart
gefördert / unterstützt von Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Amt der Burgenländischen Landesregierung/ Landesamtsdirektion-Verfassungsdienst
Amt der Burgenländischen Landesregierung/Abteilung 7 - Kultur
Wissenschaft und Archiv
Amt der Burgenländischen Landesregierung/Abteilung Gemeinden und Schulen
Mauthausen Aktiv Österreich/Bundesministerium für Inneres/Europäische Union
Grüne Bildungswerkstatt Burgenland
Burgenländische Forschungsgesellschaft
Grazer AutorInnenversammlung/Salzburg
Samstag, 27. März 1999, 10:00 Uhr
Symposium
Offenes Haus Oberwart
Südostwallbau und die letzten Kriegstage im Gebiet des heutigen Burgenlandes
Kurzreferate und Diskussion
mit
Leopold Banny (Zeitzeuge, Lackenbach)
Dr. Eleonore Lappin (Historikerin, Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten)
Dr. Szabolcs Szita (Historiker, Holocaust-Dok.Zentrum der ungarischen Auschwitz Stiftung, Budapest)
Moderation: Mag. Michael Achenbach
Der so genannte Ost- und Südostwallbau (Reichsschutzstellung) wurde im Sommer 1944 geplant. Im Oktober 1944 begann der Bau. Die Bewohner der Ortschaften beidseitig der Grenze wurden zum Schanzbau dienstverpflichtet. Darüber hinaus waren Einheiten der Hitlerjugend, Kriegsgefangene, Ostarbeiter sowie ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in großer Zahl eingesetzt. Letztere wurden in den größeren und kleineren Orten entlang der Grenze einquartiert und viele von Ihnen kamen beim Bau oder auf Transporten zu Tode.
Über dieses Kapitel unserer Geschichte wurde hier informiert und diskutiert.
Leopold Banny setzte den Schwerpunkt seines Referates auf die Ereignisse der letzten Kriegstage im Burgenland. Mit Hilfe von bisher unveröffentlichten Bildmaterial versuchte er auf die Leiden aller Betroffenen einzugehen. Im Anschluss referierte Dr. Eleonore Lappin über die Todesmärsche, insbesondere thematisierte sie die Geschehnisse auf burgenländischem Gebiet, während Dr. Szabolcs Szita detailliert über Forschungsergebnisse zur Verfolgung der ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter berichtete. Das interessierte Publikum trug anschließend mit seinen vielen Fragen zu einem höchst interessanten Vormittag bei.
14.00:
Das Umgehen mit der Vergangenheit und Tabus heute
Impulsreferate
mit
Univ.-Prof. Dr. Klaus Ottomeyer (Sozialpsychologe und Psychotherapeut, Universität Klagenfurt)
Mag. Doron Rabinovici (Historiker und Schriftsteller, Wien)
15.00:
Formen des Gedenkens
Podiumsdiskussion
mit
Univ.-Prof. Dr. Klaus Ottomeyer (Sozialpsychologe und Psychotherapeut)
Mag. Doron Rabinovici (Historiker und Schriftsteller)
Landesrätin Christa Prets (SPÖ)
Landtagspräsident DDr. Erwin Schranz (ÖVP)
Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner (Gemeinde Lackenbach)
L.Abg. a. D. Helmut Edelmayr (Mauthausen Aktiv Österreich)
Paul Gulda (RE.F.U.G.I.U.S)
Lisl Ponger (Fotografin)
Moderation: Walter Reiss
Wie gehen wir in Österreich mit den dunklen Kapiteln unserer Vergangenheit um? Warum ist vieles bei uns noch immer tabuisiert? Warum schweigt man noch immer, will nicht darüber reden oder verdrängt?
Wie sollen wir als Gesellschaft damit umgehen. Was bringt Gedenken? Welche Formen des Gedenkens gibt es? Und - was bedeutet das für unser Leben und für die Politik heute?
Diesen und anderen Fragen wurde mittels Impulsreferaten und im Rahmen einer Podiumsdiskussion nachgegangen.
Doron Rabinovici widmete sich der Frage der historischen Entwicklung von Formen des Gedenkens, bzw. der scheinbaren Unmöglichkeit und den doch spürbaren Veränderungen der letzten Jahre. Univ.-Prof. Dr. Klaus Ottomeyer versuchte Antworten aus sozialpsychologischer und psychotherapeutischer Sicht darzulegen, über Verdrängungsmechanismen und über seine Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen aus Ex-Jugoslawien.
In der anschließenden Podiumsdiskussion betonten alle TeilnehmerInnen die Wichtigkeit des "Gedenkens", "um nicht zu vergessen" damit "wir irgendwann einmal nicht mehr gedenken müssen", was aber einen Diskurs voraussetzt. Den Kreuzstadl in Rechnitz zu einem Landesmahnmal für alle Opfer des Südostwallbaus zu erklären, wurde von allen Personen am Podium ausdrücklich gewünscht, bzw. wurde versprochen sich dafür einzusetzen.
19.00 Uhr
Konzert
Ensemble Jósika utca (Leitung: Gábor und Peter Litván)
Jósika utca, Budapest:
Experimentelle Theater-, Performance- und Musikarbeit;
die Gruppe beschäftigt sich u.a. mit der Lebenswelt des jüdischen Budapest.
Lesung
Rudolf Buczolich und Christian Pogats
Gemälde von Gerhard L. Neumarkt
Ausstellung "Licht vom Gelben Stern": Robert O. Fisch (Texte und Bilder eines Holocaust-Überlebenden)
Sonntag, 28. März 1999, 14:00 Uhr
Gedenken, Referat und Lesung
Rechnitz, Kreuzstadl und Gasthof Cserer
Gedenkfeier für die Opfer des Südostwallbaus
Kreuzstadl in Rechnitz.
mit
L.Abg. Andrea Gottweis
Landesrätin Christa Prets
Dechant Mag. Johannes Pratl
Superintendentin Mag. Gertraud Knoll
Oberrabbiner Chaim Eisenberg
Oberkantor Shmuel Barzilai
Paul Gulda
Trotz des kalten und regnerischen Wetters trafen sich viele Menschen beim Kreuzstadl zum Gedenken ein. Schwerpunkte aller RednerInnen waren: den Kreuzstadl zu einem Landesmahnmal für alle Opfer des Südostwallbaus zu erklären sowie der Krieg im Kosovo. Ein Landesmahnmal Kreuzstadl könnte und sollte ein Ort des Gedenkens und Besinnens sein, an dem auch aktuelle Ereignisse thematisiert werden.
16.00:
Die letzten Kriegstage auf burgenländischem Gebiet und das Schicksal der hier lebenden Bevölkerung
Referat
Dr. Fred Sinowatz
Lesung
Maria Urban und Paul Gulda
Gasthaus Cserer
(Schlossberg Rechnitz)
Dr. Fred Sinowatz konnte die TeilnehmerInnen an der Veranstaltung mit seinem Referat über die Kriegstage im Burgenland als Historiker aber auch durch seinen persönlichen Zugang für dieses Thema sensibilisieren. Die anschließende Lesung von Maria Urban und Paul Gulda aus Interviews, die mit RechnitzerInnen über Erlebnisse in den letzten Kriegstagen geführt wurden, machte betroffen und ließ die zweitägige Veranstaltung in einer nachdenklichen Stimmung ausklingen.
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