 Paul Gulda
 Ludwig Popper
 Christine Teuschler
 Eva Schwarzmayer
 Wolfgang R. Kubizek
 Horst Horvath
 Birgit Schützenhofer
 Hans Anthofer
INFORMATIONEN und ERLAGSCHEINE
Mahnmal Kreuzstadl:
RE.F.U.G.I.U.S,
A-7400 Oberwart
Raingasse 9b
tel: 0 664/ 91 94 904
fax: 0 33 52/ 34 685
e-mail: info@refugius.at |
Der Verein RE.F.U.G.I.U.S.Vereinsvorstand
Paul Gulda und Ludwig Popper (Vorsitzende)
Christine Teuschler (Vors.-Stellv.)
Eva Schwarzmayer (Schriftführerin)
Wolfgang R. Kubizek (Schriftf.-Stellv.)
Horst Horvath (Kassier)
Birgit Schützenhofer (Kassier-Stellv.)
Hans Anthofer und Erich Kovacs (Rechnungsprüfer)
Aufgabenstellungen und Ziele des Vereins RE.F.U.G.I.U.S.
Februar 1991
Bildung einer Initiativgruppe "REchnitzer Flüchtlings- Und GedenkInitiative Und Stiftung" (Name ist nicht nur eine Abkürzung, sondern auch eine Anlehnung an das lateinische Wort "refugium" = Zufluchtsort);
Aufgabenstellungen der Initiativgruppe:
"Gedenken an die Opfer der Naziherrschhaft in Rechnitz" (Gedenken an die im März 1945 beim Kreuzstadl in Rechnitz ermordeten jüdischen Zwangsarbeiter; Forderung nach Gedenkstätte); "Errichtung eines Hauses für Flüchtlinge in Rechnitz" mittels Benefizkonzerten (Reinerlös dieser Konzerte soll dem "Haus für Flüchtlinge" zugute kommen); damit soll ein Aktualitätsbezug hergestellt und eine Brücke von der Vergangenheit zur Gegenwart geschlagen werden.
8. Juli 1992
Konstituierung des Vereines RE.F.U.G.I.U.S mit den Zielen:
Erinnerung an die unaufgearbeiteten Gräuel der Naziherrschaft.
Einrichtung eines für Rechnitz passenden Wohnobjekts und einer Anlaufstelle für Flüchtlinge in Rechnitz.
Ein Rechnitzer Kulturleben, das zu diesem Thema und zur Region Bezüge aufweist.
Diese Zusammenhänge sichtbar und fühlbar zu machen, sowie eine "Kultur des Zusammenlebens" zu entwickeln.
Vernetzung und Koordination von Aktivitäten zu gleichen oder ähnlichen Zielen.
Formierung der "Kreuzstadl-Initiative" innerhalb von RE.F.U.G.I.U.S auf Anregung des burgenländischen Bildhauers Karl Prantl und Marietta Torbergs, die sich zur Aufgabe stellt, die Ruine des "Kreuzstadl" zu erwerben und vor einem weiteren Verfall zu bewahren (zum Gedenken für die im März 1945 an dieser Stelle von den Nazis ermordeten 180 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter).
23. November 1996:
Statutenänderung; Ziele der Vereines sind ab jetzt:
Erinnerung an die unaufgearbeiteten Gräuel der Naziherrschaft.
Einrichtung eines Wohnobjekts und einer Anlaufstelle für Flüchtlinge im Burgenland.
Beiträge zum Kulturleben, die zu oben genannten Themen und zur Region Bezüge aufweisen.
Zusammenhänge sichtbar und fühlbar zu machen, sowie eine "Kultur des Zusammenlebens" zu unterstützen.
Vernetzung und Koordination von Aktivitäten zu gleichen oder ähnlichen Zielen.
Aktivitäten, Veranstaltungen und Konzerte auf Landesebene. Damit soll in zeitgeschichtlichen Fragen und solchen der Minderheiten- und Flüchtlingspolitik zur Wachsamkeit bzw. zum Mitdenken angeregt werden.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Aktivitäten und Veranstaltungen im Burgenland mit Bezug zur Region und zu zeitgeschichtlichen Fragen und solchen der Minderheiten- und Flüchtlingspolitik.
Betreff Kreuzstadl:
Ziel ist der Ausbau des Kreuzstadl zum "Mahnmal Kreuzstadl für alle Opfer beim Südostwallbau", das mehr ist als ein steinernes Mahnmal - ein lebendiger Ort des Gedenkens, "der auch für Spätere entschlüsselbar ist, und ihnen helfen kann, die richtigen Fragen zu stellen" (Paul Gulda, in seiner Rede bei der Gedenkfeier im März 2002).
Jährliche Gedenkfeier beim Kreuzstadl für die Opfer beim Südostwallbau und Symposien.
Adresse: A-7400 Oberwart, Raingasse 9b, tel: 0 664/ 91 94 904, fax: 0 33 52/ 34 685
e-mail: info@refugius.at
Mitgliedsbeitrag: € 20,00
Konto: Kennwort "RE.F.U.G.I.U.S.", BA-CA Oberwart, BLZ 12000, Konto 0185-39791/00
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