Europäische Tage der jüdischen Kultur
So. 6. September 2026
Rechnitz 14:00 Uhr
ERINNERUNGSWEG „JÜDISCHES LEBEN IN RECHNITZ“
Geführter Rundgang mit Mag.a Eva Schwarzmayer und Dr.in Christine Teuschler
Treffpunkt: 14:00, Rechnitz Hauptplatz/ Zierbrunnen.
Teilnahme kostenlos! Herren bitte mit Kopfbedeckung (Friedhof)
Um Anmeldung bis 4. September wird ersucht:
Burgenländische Forschungsgesellschaft in Kooperation mit RE.F.U.G.I.U.S. und Marktgemeinde Rechnitz
Sa. 3. Oktober 2026
Rechnitz 20:00 Uhr
„WAS BLIEB: JÜDISCHE GESCHICHTE VON RECHNITZ“
Vortrag von Michaela Taschek
Ort: Gemeindeamt Rechnitz, Hauptplatz 10
Eintritt frei!
Um Anmeldung bis 1. Oktober wird ersucht:
Burgenländische Forschungsgesellschaft in Kooperation mit RE.F.U.G.I.U.S. und Marktgemeinde Rechnitz
Lange Nacht der Museen
3. Oktober 2026, 18-24 Uhr
GEDENKSTÄTTE KREUZSTADL & ERINNERUNGSWEG JÜDISCHES LEBEN IN RECHNITZ
Auf freiem Feld in der Nähe des Kreuzstadls wurden ungarische jüdische Zwangsarbeiter:innen ermordet.
Der Informations- und Dokumentationsbereich zeigt auf Schautafeln, wie es dazu kam.
Der Erinnerungsweg „Jüdisches Leben in Rechnitz“ macht mit zehn Schautafeln Orte einstigen jüdischen Lebens begeh- und erfahrbar.
GEDENKSTÄTTE KREUZSTADL
(VON 18.00 BIS 24.00 UHR)
Freie Besichtigung der Gedenkstätte Kreuzstadl und des Informationsbereiches.
INFORMATIONSBEREICH KREUZSTADL
(18.00)
Auf freiem Feld in der Nähe des Kreuzstadls wurden in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 ca. 180 ungarische jüdische Zwangsarbeiter:innen ermordet. Der
Informations- und Dokumentationsbereich zeigt auf Schautafeln, wie es dazu kam.
Um 18:00 Uhr besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Mitgliedern des Vereins RE.F.U.G.I.U.S.
ERINNERUNGSWEG „JÜDISCHES LEBEN IN RECHNITZ“
(18:00)
Die jüdische Gemeinde Rechnitz gilt als die älteste des Südburgenlandes. Ihre Blüte erlebte sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit rund 850 Mitgliedern.
1938 lebten noch 125 Jüdinnen und Juden in Rechnitz. Sie alle wurden von den Nationalsozialisten vertrieben oder deportiert.
Der Erinnerungsweg mit zehn Schautafeln macht Orte einstigen jüdischen Lebens begeh- und erfahrbar.
Treffpunkt: Eingangstor Jüdischer Friedhof – Herrengasse.
VORTRAG „WAS BLIEB: JÜDISCHE GESCHICHTE VON RECHNITZ“
(20:00)
Der Vortrag von Michaela Taschek beleuchtet die umfangreichen Recherchearbeiten zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Rechnitz – von ihrem lebendigen Alltag
im regen Austausch mit den anderen Religionen im Ort, bis zur gewaltsamen Auflösung ab 1938.
Vortragsort: Gemeindeamt Rechnitz
